Kilometerleasing vs. Restwertleasing
Was unterscheidet die beiden Leasingarten und welche Variante bietet null-leasing.com?
Was ist der Unterschied zwischen Kilometerleasing und Restwertleasing?
Wer sich mit Leasing beschäftigt, stößt schnell auf zwei Begriffe: Kilometerleasing und Restwertleasing. Beide Varianten unterscheiden sich vor allem darin, worauf die Abrechnung am Ende der Laufzeit basiert.
- Beim Kilometerleasing ist die vereinbarte Fahrleistung maßgeblich.
- Beim Restwertleasing kommt es darauf an, welchen Wert das Fahrzeug bei der Rückgabe noch hat.
Dieser Unterschied ist wichtig, weil sich daraus ergibt, wie gut sich die Kosten im Vorfeld einschätzen lassen und welche Punkte im Vertrag besonders sorgfältig geprüft werden sollten.
Welche Leasingvariante wird verwendet?
Bei null-leasing.com findest du ausschließlich das sichere Kilometerleasing. Dabei wird bei Vertragsbeginn die jährliche Kilometerlaufleistung festgelegt. Bei Vertragsende werden dann die Mehr/-Minder Kilometer (Nachzahlung oder Erstattung) je nach Vertragsbedingungen abgerechnet.
KM-Leasing: Nur zahlen, was du fährst
Vergleich: Restwert birgt Risiken
Tipp: Kilometer realistisch schätzen
Was ist Kilometerleasing?
Beim Kilometerleasing wird zu Beginn des Vertrags festgelegt, wie viele Kilometer du pro Jahr oder über die gesamte Laufzeit voraussichtlich fahren wirst. Diese Laufleistung bildet die Grundlage für die spätere Abrechnung. Am Ende des Vertrags wird geprüft, ob du mehr oder weniger gefahren bist als vereinbart.
Fährst du mehr als vorgesehen, wird für die zusätzlichen Kilometer in der Regel ein vertraglich festgelegter Betrag für die Mehrkilometer berechnet. Fährst du weniger, kann eine Erstattung vorgesehen sein. Entscheidend ist dabei immer der Vertrag. Minderkilometer werden nicht automatisch ausgeglichen. Deshalb solltest du vor Vertragsabschluss darauf achten, dass eine Erstattung ausdrücklich geregelt ist.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Leasingform liegt in der guten Planbarkeit. Die Abrechnung orientiert sich an einem klaren Kriterium, nämlich an der vereinbarten und tatsächlich gefahrenen Laufleistung.
Was ist Restwertleasing?
Beim Restwertleasing wird im Vertrag festgelegt, welchen Wert das Fahrzeug am Ende der Laufzeit voraussichtlich noch haben soll. Dieser kalkulierte Restwert ist ein wesentlicher Bestandteil der Vertragsgestaltung. Bei der Rückgabe wird geprüft, ob der tatsächliche Fahrzeugwert diesem vereinbarten Restwert entspricht. Liegt der tatsächliche Wert darunter, kann eine Nachzahlung entstehen. Liegt er darüber, kann sich je nach vertraglicher Regelung auch ein Vorteil ergeben.
Der spätere Fahrzeugwert hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. Eine Rolle spielen unter anderem Alter, Modell, Ausstattung und der allgemeine Wertverlust. Hinzu kommt der Zustand des Fahrzeugs. Schon kleinere Kratzer oder größere Schäden können den Restwert senken. Auch Veränderungen der Marktlage können Auswirkungen haben. Dadurch lässt sich das Risiko beim Restwertleasing schwerer einschätzen.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Beim Restwertleasing kann ein vergleichsweise hoher Restwert im Vertrag angesetzt werden. Dadurch wirken die monatlichen Raten zunächst niedriger. Bei der Rückgabe kann sich dann aber zeigen, dass der vereinbarte Restwert nicht erreicht wird und eine Nachzahlung anfällt. Genau deshalb sollte bei dieser Leasingform besonders genau geprüft werden, wie die Vertragsgrundlage aufgebaut ist.
Welche Unterschiede in der Praxis wichtig sind
Der praktische Unterschied liegt darin, worauf sich die Abrechnung am Vertragsende stützt.
- Beim Kilometerleasing steht die Nutzung des Fahrzeugs im Mittelpunkt.
- Beim Restwertleasing ist es der verbleibende Fahrzeugwert.
Das ist für Leasingnehmer relevant, weil sich die Fahrleistung meist besser einordnen lässt als die spätere Entwicklung des Fahrzeugwerts und des Gebrauchtwagenmarkts.
Auch beim Kilometerleasing ist eine realistische Einschätzung der eigenen Fahrleistung wichtig. Gerade bei Gewerbetreibenden kann sich der Fahrbedarf im Laufe der Zeit verändern. Auch im privaten Bereich können berufliche oder familiäre Veränderungen Einfluss auf die jährliche Laufleistung haben. Umso wichtiger ist es, die vertraglichen Regelungen sorgfältig zu prüfen und die Kilometerleistung möglichst passend anzusetzen.
Fazit
Der Unterschied zwischen Kilometerleasing und Restwertleasing liegt vor allem darin, was am Ende der Laufzeit abgerechnet wird. Beim Kilometerleasing zählt die gefahrene Strecke. Beim Restwertleasing zählt der verbleibende Fahrzeugwert. Für viele Leasingnehmer ist Kilometerleasing besser kalkulierbar, weil die Abrechnung an einer vorab festgelegten Laufleistung anknüpft. Wichtig bleibt aber immer ein genauer Blick in den Vertrag, besonders auf die Regelungen zu Mehrkilometern, Minderkilometern und deren Abrechnung. Auf null-leasing.com wird ausschließlich Kilometerleasing angeboten.
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